Mobile FSE
Mobile Freisprecheinrichtungen sind wie der Name bereits sagt überall zu benutzen, nicht nur im Auto.
Mobile FSE werden nochmals unterschieden in zwei Untergruppen.
Die erste Gruppe sind Freisprecheinrichtungen die per Kabel an das Handy
angeschlossen werden und ein Kopfhörer besitzen, welchen man sich ins Ohr steckt.
An dem Kabel vom Handy zu dem Kopfhörer befindet sich ein kleines Mikrofon in Höhe
des Mundes bzw. oft etwas darunter in der Höhe des Halses. Diese Form von mobilen
Freisprecheinrichtungen findet man heute kaum noch. Entsprechende Anschlüsse findet
man ebenfalls nur noch bei älteren Handymodellen. Neuere Handys sind seit geraumer
Zeit mit einer Bluetooth Schnittstelle ausgestattet. Mit dieser Schnittstelle lassen
sich Geräte – und damit auch eine mobile FSE – per Funk ansteuern. Das lästige Kabel
vom Handy zum Kopfhörer und zum Mikrofon entfällt. Man spricht hier auch von „Bluetooth-Headsets“.
Dieser Begriff wird häufiger verwendet als „mobile Freisprecheinrichtung“,
dennoch bezeichnet beides ein- und dasselbe. Bluetooth Freisprecheinrichtungen
bestehen häufig auch nicht nur aus einem Knopf den man sich ins Ohr steckt
(ähnlich wie ein Kopfhörer), sondern aus einer kompletten Ohrbügel-Konstruktion mit
Mikrofon, vergleichbar mit denen die Call-Center-Agents benutzen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das Handy bequem in der Jackentasche
oder in der Hosentasche verstauen lässt. Dank Bluetooth werden auch größere
Distanzen (5 bis 10 Meter sind in der Regel kein Problem) überbrückt.
Beim Einsatz einer mobilen FSE mit Bluetooth könnte das Handy demnach
also auch im Autokofferraum liegen in der Tasche zusammen mit den
eingekauften Waren und trotzdem lässt sich die Freisprecheinrichtung benutzen.
Die meisten Headsets haben dazu eine entsprechende Taste um eingehende Gespräche
direkt anzunehmen, ohne eine Taste am Handy betätigen zu müssen.
